Hümeyra & Enes
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Pur / Weiß
Pure — die Einladung in Weiß auf Weiß
Pure kommt von der teuersten Stelle der Papeterie: dem Blindprägedruck. Eine Prägung ohne Farbe drückt das Motiv in dickes Baumwollpapier — sichtbar wird sie nicht durch Tinte, sondern allein durch Licht und Schatten in der Vertiefung. Wer so druckt, sagt: Wir brauchen keinen Schmuck, das Material genügt. Genau dieses Weiß-auf-Weiß liegt hier hinter dem Umschlag; statt der Prägewalze zeichnet die Kamera die Reliefs nach.
Kein Konto für deine Gäste, kein Druck, keine Lieferzeit. Anlegen und ansehen kostet nichts — bezahlt wird erst beim Veröffentlichen, einmalig ab 29,00 €.
Wie Pure gebaut ist
- Typografie
- Eine einzige Antiqua in zwei Zuständen: die Namen groß und leicht, alles Weitere als gesperrte Versalie in gedecktem Braungrau. Es gibt keine zweite Schrift und keine Zierform — bei einer Vorlage, die vom Weglassen lebt, wäre jede kalligrafische Geste ein Fremdkörper.
- Farben
- Warmweiß statt Reinweiß, weil reines #ffffff am Display blendet und kalt wirkt. Die Tinte ist ein tiefes Graubraun, kein Schwarz — Schwarz auf Weiß ist Bürodruck, Graubraun auf Warmweiß ist Papier. Der einzige Akzent ist ein blasses Greige, und es tritt nur in Linien auf.
- Wofür sie taugt
- Für Paare, denen jede Verzierung zu viel ist: standesamtliche Trauungen, kleine freie Zeremonien, Verlobungen im engsten Kreis. Auch für Taufen, wenn die Feier bewusst klein bleibt. Pure trägt keinen großen Ballsaal — sie trägt einen langen Tisch mit weißem Leinen.
- Was sie weglässt
- Keine Farbe, keine Ornamente über der Prägung, keine Schreibschrift, kein Gold. Auch keine Fotos im Hintergrund — ein eigenes Bild ersetzt die geprägte Fläche vollständig, halbe Überblendungen gibt es nicht.
Farbwerte
- Grund #fbf9f5
- Tinte #38342e
- Akzent #d3c9b8
Pure in der Praxis
Pure lebt vom Kontrastarmen — prüfe die Einladung deshalb einmal bei hellem Tageslicht auf dem Handy deiner Gäste-Generation. Auf sehr alten, dunkel eingestellten Displays wirkt Weiß-auf-Weiß schnell flau; die Vorschau im Assistenten zeigt dir genau das Ergebnis.
In jeder Vorlage enthalten
- Countdown bis zum Fest
- Route über Google Maps in einem Tippen
- Eintrag in den Kalender (.ics)
- Zusage ohne Registrierung der Gäste
- Erinnerungswand ab dem Eventtag
- Vorschaubild für WhatsApp
- Eigener Link und QR-Code
- Kein Konto und keine App für Gäste
Häufige Fragen zu Pure
- Ist eine weiße Einladung nicht zu leer?
- Leer ist eine Fläche ohne Absicht — Pure ist das Gegenteil: Das geprägte Papier trägt Struktur, die Haarlinien setzen den Rahmen, die Namen bekommen den ganzen Raum. Auf dem Handy wirkt diese Ruhe wie ein Gegenpol zu allem, was sonst im Chat ankommt. Wer die Einladung öffnet, merkt sofort, dass hier nichts um Aufmerksamkeit kämpft.
- Passt Pure auch zu einer standesamtlichen Trauung im kleinen Kreis?
- Dafür ist sie gemacht. Eine kleine Zeremonie braucht keine Fanfare, aber einen würdigen Rahmen — und genau den gibt das Weiß-auf-Weiß. Der Ablaufplan bleibt kurz, die Zusage funktioniert wie überall, und die Fotowand sammelt hinterher die Bilder des Tages ein, auch wenn nur zwanzig Gäste da waren.
- Kann ich bei Pure trotzdem ein eigenes Foto hinterlegen?
- Ja, wie bei jeder Vorlage — dein Foto ersetzt dann die geprägte Papierfläche vollständig. Bedenke nur, dass Pure ihre Wirkung aus dem hellen, ruhigen Grund zieht: Ein unruhiges Foto verschiebt den Charakter in Richtung einer Foto-Einladung. Wenn du ein Bild nutzen willst, wähle eines mit viel Ruhe und Licht.
Du wählst diese Vorlage, trägst Namen, Datum und Ort ein — und bekommst einen Link für WhatsApp. Am Tag des Festes wird daraus die Erinnerungswand.



