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Familie & Lebensabschnitte

Digitale Einladung zur Taufe


Zur Taufe laden die Eltern ein — häufig im Namen des Kindes, das selbst noch nichts dazu sagen kann. Verschickt wird die Einladung etwa vier bis sechs Wochen vorher, an die Paten gern früher und persönlich. Wichtig ist ein klarer Hinweis, wer zu beiden Teilen des Tages geladen ist: zum Gottesdienst in der Kirche und zum Essen danach. Die meisten Kinder werden im ersten Lebensjahr getauft, viele schon in den ersten sechs Lebensmonaten. Die Feier danach bleibt entsprechend klein — meist kommen zehn bis dreißig Gäste zusammen, und jeder von ihnen gehört zum engsten Kreis.

Ohne Passwort — wir schicken dir einen Link. Anlegen und ansehen kostet nichts, bezahlt wird erst beim Veröffentlichen, einmalig ab 29,00 €.

Was diesen Anlass ausmacht


Die Taufe ist der einzige Anlass, bei dem die Hauptperson von der eigenen Einladung nichts mitbekommt. Geschrieben wird sie von den Eltern — und viele wählen dafür die Ich-Form des Kindes („Ich werde getauft“), was der Einladung eine Wärme gibt, die kein anderer Anlass hat. Zwei Dinge prägen sie darüber hinaus. Erstens die Paten: Sie sind keine gewöhnlichen Gäste, sondern übernehmen an diesem Tag eine Aufgabe — sie verdienen eine eigene, frühere Nachricht. Zweitens der geteilte Tag: Auf den Gottesdienst in der Kirche folgt das Essen im kleineren Kreis, und nicht immer sind alle zu beidem geladen. Eine Einladung, die das offenlässt, produziert genau die Rückfragen, die sie verhindern sollte. Die Gästezahl bleibt meist überschaubar — engste Familie, Paten, wenige Freunde — und gerade deshalb fällt jede Unklarheit doppelt auf.

Einladungstexte für Taufe


Fertige Wortlaute zum Übernehmen und Anpassen. Namen, Daten und Orte sind Beispiele — alles andere kannst du so stehen lassen.

Aus Sicht des Kindes
Ich bin erst ein paar Monate alt und habe schon einen großen Tag vor mir: Am Sonntag, dem 26. April, werde ich getauft. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid — in der Kirche und danach beim Essen. Eure Lina (geschrieben von Mama und Papa)
Klassisch, von den Eltern
Wir laden herzlich ein zur Taufe unseres Sohnes Jakob. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr in der Kirche St. Martin. Anschließend feiern wir im Familienkreis. Sarah und Daniel
Kurz und schlicht
Taufe von Emilia Sonntag, 10. Mai, 10.30 Uhr Gottesdienst, danach Mittagessen im Gasthaus Linde. Wir freuen uns auf euch. Miriam und Jonas
Persönlich, an die Paten
Liebe Anna, lieber Tobias, ihr habt Ja gesagt — als Patin und Pate. Jetzt kommt der Tag dazu: Wir taufen Mathilda am 3. Mai um 11 Uhr. Ihr sitzt vorne, direkt bei uns. Danach wird gefeiert — und ohne euch fängt niemand an.
Vom großen Bruder erzählt
Ich habe eine kleine Schwester, und jetzt wird sie auch noch getauft. Kommt alle am Sonntag, dem 14. Juni, um 11 Uhr in die Kirche — ich zeige euch, wo man sitzt. Danach gibt es Kuchen. Euer Max mit Mama, Papa und Klara

Was auf die Einladung gehört


  • Name des Täuflings — und in wessen Namen eingeladen wird
  • Datum und Uhrzeit des Gottesdienstes mit Name und Adresse der Kirche
  • Ort des Essens danach, falls woanders gefeiert wird
  • Wer zu welchem Teil des Tages geladen ist — Kirche, Essen oder beides
  • Namen der Paten, wenn ihr sie vorstellen möchtet
  • Rückmeldung bis wann und an wen — die Plätze beim Essen sind gezählt
  • Ein Satz zu Geschenken, bevor das dritte gleiche Kuscheltier kommt
  • Ansprechperson mit Telefonnummer für Rückfragen

Wann verschicken


Vier bis sechs Wochen vorher — die Feier ist klein, die Wege sind meist kurz. Zwei Ausnahmen: Die Paten erfahren den Termin deutlich früher, am besten sobald er mit der Gemeinde feststeht, denn ihre Zusage kommt vor allen anderen. Und wenn Familie von weiter her anreist oder die Taufe in die Ferienzeit fällt, sind acht Wochen besser. Der Tauftermin hängt am Kalender der Gemeinde — steht er fest, gibt es keinen Grund, mit der Einladung zu warten.

Wie verschicken


Der Link geht in die Familiengruppe oder als Einzelnachricht — beim Teilen erscheint eine Vorschaukarte mit Namen, kein nackter Adresstext. Die Gäste tippen ihn an, sehen Kirche, Uhrzeit und Route und sagen direkt im Link zu, ohne Konto und ohne App. Für Großeltern ohne Smartphone gibt es denselben Inhalt als QR-Code zum Ausdrucken. Seinen eigentlichen Wert zeigt der Link, wenn die Gemeinde die Uhrzeit noch einmal verschiebt: Du änderst sie an einer Stelle, und alle Gäste sehen sofort den neuen Stand. Nach dem Tag sammeln sich unter derselben Adresse die Fotos — die ersten Bilder im Taufkleid, von allen Gästen, an einem Ort.

Häufige Fragen zu Taufe


Wie schreibe ich eine Einladung zur Taufe?
Nenne den Namen des Kindes, Datum und Uhrzeit des Gottesdienstes und die Kirche mit Adresse — und sage klar, ob nach dem Gottesdienst gemeinsam gegessen wird und wer dazu geladen ist. Dazu die Bitte um Rückmeldung mit Datum. Beliebt ist die Ich-Form des Kindes („Ich werde getauft“); genauso richtig ist die klassische Einladung durch die Eltern. Fünf fertige Wortlaute in verschiedenen Tönen stehen weiter oben auf dieser Seite.
Schreibt man die Einladung zur Taufe aus Sicht des Kindes oder der Eltern?
Beides ist üblich, und keines davon ist falsch. Die Ich-Form („Ich werde getauft und freue mich, wenn ihr dabei seid“) wirkt warm und passt zu einer Feier im engen Kreis. Die Eltern-Form ist die bessere Wahl, wenn auch entferntere Verwandte oder Freunde geladen sind, die das Kind noch nie gesehen haben. Entscheidend ist in beiden Fällen dasselbe: Die Rückmeldung geht an die Eltern, und das muss aus dem Text hervorgehen.
Kann man zur Taufe nur in die Kirche einladen, ohne das Essen danach?
Ja — ein Gottesdienst steht grundsätzlich allen offen, das Essen danach ist privat. Viele Familien laden einen größeren Kreis in die Kirche und feiern anschließend nur mit Familie und Paten weiter. Das ist kein Affront, solange die Einladung es ausspricht, statt es offenzulassen: „Wir würden uns freuen, euch im Gottesdienst zu sehen; im Anschluss feiern wir im engsten Kreis.“ Unangenehm wird es nur, wenn Gäste vor der Kirche stehen und nicht wissen, ob sie mitkommen sollen.
Wie lade ich die Paten zur Taufe ein?
Nicht über die Gruppennachricht. Die Paten übernehmen an diesem Tag eine Aufgabe, die über das Gastsein hinausgeht — sie haben eine persönliche Nachricht verdient, bevor die übrige Einladung hinausgeht: ein Anruf, ein Besuch oder ein paar eigene Zeilen. Die eigentliche Einladung mit allen Details bekommen sie danach trotzdem, wie alle anderen — schon damit Uhrzeit, Route und Ablauf auch bei ihnen an einem Ort liegen.
Wie formuliert man Geschenkwünsche in der Einladung zur Taufe?
Kurz, konkret und ohne Rechtfertigung. Ein Baby hat meist alles, was es braucht — ein Satz wie „Über einen Beitrag zum Sparbuch freuen wir uns mehr als über ein weiteres Kuscheltier“ nimmt den Gästen die Ratlosigkeit, ohne fordernd zu klingen. Wer gar nichts wünscht, schreibt das genauso klar. Und die Paten fragen ohnehin meist persönlich nach — ihr Geschenk hat traditionell ein eigenes Gewicht und braucht keinen Hinweis auf der Einladung.

Der Text steht. Fehlt nur noch die Einladung.


Vorlage wählen, Namen und Datum eintragen, Link verschicken. Deine Gäste brauchen weder App noch Konto.